Make-Whole-Call-Bereitstellung
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Make-Whole-Calls entschlüsseln: Anleihen und Anlegerschutz verstehen
Make-Whole-Calls verstehen
Make-Whole-Call-Bestimmungen, eine Art Anleihe-Call-Bestimmung, bieten Anlegern Schutz, indem sie sie für die vorzeitige Rückzahlung von Anleihen entschädigen. Obwohl diese Bestimmungen nur selten ausgeübt werden, sind sie von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass den Anlegern keine Nachteile entstehen, wenn Anleihen vorzeitig zurückgezahlt werden.
Der Mechanismus hinter Make-Whole-Calls
Die in Anleiheverträgen eingebetteten Make-Whole-Call-Bestimmungen berechtigen Anleger zu einer Pauschalzahlung, die sich aus dem Nettobarwert (NPV) künftiger Anleihe-Cashflows ergibt. Diese Zahlung umfasst die verbleibenden Kuponzahlungen und den Kapitalbetrag der Anleihe, der auf der Grundlage der marktüblichen Diskontsätze berechnet wird.
Wenn Make-Whole-Calls ausgeübt werden
Make-Whole-Calls werden in der Regel in einem Umfeld sinkender Zinssätze ausgeführt, da niedrigere Diskontsätze den Kapitalwert zukünftiger Zahlungen erhöhen, was den Anlegern zugute kommt. Die mit Make-Whole-Calls verbundenen hohen Kosten halten Emittenten jedoch oft davon ab, diese Bestimmung in Anspruch zu nehmen.
Vorteile von Make-Whole-Calls
Im Vergleich zu Standard-Call-Bestimmungen bieten Make-Whole-Calls größere Vorteile für Anleger. Durch die Bereitstellung des Kapitalwerts künftiger Zahlungen statt nur der Kapitalrückzahlung entschädigen Make-Whole-Calls Anleger für das Reinvestitionsrisiko, insbesondere bei sinkenden Zinssätzen.
Einblicke in das Investieren
Das Verständnis der Feinheiten von Make-Whole-Calls versetzt Anleger in die Lage, sich effektiv auf den Anleihemärkten zurechtzufinden, Risiken zu mindern und Anlagerenditen zu maximieren.